Die Völklinger Hütte von 1910 bis 1929

///Die Völklinger Hütte von 1910 bis 1929
Die Völklinger Hütte von 1910 bis 19292018-02-09T10:30:32+00:00

Zeittafel zu wichtigen technischen Ereignissen der Völklinger Hütte 1881-1974

1910

Die Edelstahl Walzenstraße 700er Trio-Vorstraße 9 wurde in Betrieb genommen.
In der Walzendreherei wurden 3 Walzendrehbänke und 1 Schleif­bock aufgestellt.
Stabstraße, viergerüstige 400er Doppel-Duo-Fertigstraße 9 erbaut.
Die Dampfmaschine der Straße 6, eine Tandem Drillings-Umkehrmaschine, System Erhardt & Sehmer Saarbrücken, wurde 1910 in Betrieb genommen.

Eine Turmdrahtseilbahn wurde von der Firma Heckel errichtet, bei der die Schuttmassen zunächst von 60 Meter Höhe abgekippt wur­den. So entstand die gegenwärtige Turmhalde. Im Jahre 1912 wurde während des Betriebes der Turm von 60 Meter Höhe auf 110 Meter Höhe erhöht.

1911

10. Januar: Elektrische Zentrale im Kraftwerk II (Stahlwerk) erwei­tert.
24. Juni: Genehmigung zum Neubau der Koksbatterie 7 und Nebenproduktengewinnung.
Wurde die Thomasmühle von den westdeutschen Thomasphos­phatfabriken kostenlos erstellt.
8. Dezember: Elektrische Hänge-und Seilbahn für Erz-und Kokszufuhr bestellt.

Werksfeuerwehr bei einer Brandschutzübung im Jahr 1912

Schwellen-Adjustage-Trupp im Jahr 1912

1912

Einzylinder-Gleichstrommaschine (Johannes Stumpf) für Straße 5 aufgestellt. Als die Saarbrücker Maschinenbau-Firma Ehrhardt & Sehmer sie 1912 für den Völklinger Standort, das Röchlingsche Thomasstahlwerk fertigte, war sie die modernste und größte Maschine ihrer Zeit. Heute steht das »Wunderwerk der Technik« hinter dem Gasgebläsehaus und vergammelt. Diese Maschine war interessanter als alle Gasgebläsemaschinen. Sie sollte nach dem Abbau 1992 wieder aufgebaut wurden.
1. Januar: Wurde mit der Herstellung von Thomasmehl mit 10 Kugelmaschinen begonnen. Errichtung einer Mehlabfüllanlage für Thomasmehl in Jutesäcke.
Errichtung einer neuen Graugussgießerei im Stahlwerk.
Windversorgung des Stahlwerkes durch Aufstellung einer Gichtgas­gebläsemaschine (DTZG 13b) wurde verbessert.
Erweiterung der Brikettfabrik.
Das Kalkwerk Überherrn der Firma Fischer & Co. wurde 1901 in Überherrn gegründet mit einem Kalkringofen von 10 Tonnen Tages­leistung. 1912 wurde das Kalkwerk von der Firma Röchling erwor­ben.

1913

13. September: Die Gemeinde Völklingen wurde von der GBG-Berlin mit Leuchtgas von der Hütte versorgt.
Ankauf der Steinfabrik in Wehrden von den Westdeutschen Kalkwerken zur Herstellung von Schlackensteinen aus granulierter Hochofenschlacke.
Schlackenbrechanlage erbaut.
Parsonsturbine (Dampfturbine nach Sir Charles Algernon Parsons 1854-1931) 5000 KW im Kraftwerk 1 in Betrieb genommen.
Ausbau der Kokillengießhalle zur Stahlgussgießerei.
Hammerwerk für Gesenkschmiedestücke erbaut, 230 kg-Hammer aufgestellt.
Das Kraftwerk Wehrden 1913 als Dampfkraftwerk Nr. 3 der Hütte erbaut, konnte am 1. August 1914 die erste Turbine mit einer Lei­stung von 5000 kW in Betrieb nehmen. Der Abriss des Kraftwerks Wehrden erfolgte im September 2002.

Belegschaft der Walzendreherei im Jahr 1913

Belegschaft der Kesselschmiede im Jahr 1914

1914

Am 1. August brach der 1. Weltkrieg aus. Die Hütte beschäftigte 3975 Mitarbeiter.
Auch Hermann Röchling war als Rittmeister bei den 7. Dragonern in den Krieg gezogen und nahm an den Kämpfen im Westen teil.

1913/1914: Eisenbetonbogenbrücke von der Hütte nach Wehrden wurde von der Firma Wayss & Freytag erbaut.
Inbetriebnahme der neuen Graugussgießerei mit 3 Kupolöfen von 8,5 und 3 Tonnen; 2 Flammöfen 18 Tonnen und 1 Tiegelofen 300 kg.
Der Kokerei wurde die Genehmigung zum Bau der Batterie IV mit Schornstein erteilt.
2. August: Der 1. Weltkrieg brach aus. Die Hütte beschäftigte 3.975 Mitarbeiter, davon 3.508 Arbeiter und 467 Angestellte. Fast alle wehrdienstfähigen Männer wurden eingezogen. Auf der Hütte übernahmen Frauen ihren Dienst, so auch in der Gemeinde Völklingen.
2 Presslufthämmer 3.000 kg und 200 kg aufgestellt.
1. August: 1. Turbine von 5000 KW wurde in Wehrden in Betrieb genommen.
Gasmaschine 3 für Stahlwerk-Winderzeugung wurde in Betrieb genommen.
Gichtgasmaschine, 280 PS, wurde aufgestellt.

1915

Die Röchling´schen Eisen und Stahlwerke beschäftigten 4.062 Mitarbeiter, davon 3.604 Arbeiter, 458 Angestellte und 468 russische Kriegsgefangene.
Auch Völklingen erhielt den Auftrag, mit der Herstellung von Granaten zu beginnen. Da es für die Fabrikation von Granaten an Drehbänken fehlte, erhielt die Hütte die Erlaubnis, die nötigen Maschinen im besetzten französischen Gebiet zu requirieren. Her­mann Röchling begab sich mit Oberingenieur August Reimann und Direktor Ernst Siegfried von der Firma BBC & Cie, mit den Requisi­tionsscheinen des Kriegsministeriums versehen, in die Gegend von Valenciennes, um Drehbänke nach Völklingen schaffen zu lassen.
Große Dreherei für Granaten mit 350 Maschinen eingerichtet. Nach 1918 stillgelegt. 250 Maschinen an andere Betriebe abgegeben oder verkauft.
In der Stahlgießerei der Hütte produzierte Röchling Stahlgussgra­naten von großem Kaliber.
Martinofen 1 (12-15 t) als Generatorgasofen gebaut.
Martinofen 2 (9-11t)als Generatorgasofen gebaut.
Martinofen 3 (15 t) als Generatorgasofen gebaut.
Das Martinwerk wurde fertiggestellt und in Betrieb genommen.
28. Juni: Dampfhydraulische Presse 3 (1500 Mp) bestellt.
23. September: Röchling-­Rodenhauser-El. Ofen III (3 t) in Betrieb genommen.
Im Hammerwerk wurden 5 Schmiedehämmer (2500, 1500, 750, 400, und 150 kg) aufgestellt.

1916

21. Januar: Hochofen 6 (früher 7) angeblasen.
In den Kohlenwertstoffbetrieben wurde die Ammoniakfabrik neu errichtet und in Betrieb genommen.
Ein Stanzwerk zur Fertigung von Stahlhelmen aus Röchling­stahl für die Truppen an der Front wurde eingerichtet und nach Kriegsende 1918 aufgelöst.
Die Hütte beschäftigte 6.101 Mitarbeiter, davon 5.488 Arbeiter, 613 Angestellte und 664 russische Kriegsgefangene.
16. Juni: Der Röchling-Rodenhauser-El. Ofen IV (4 t) wurde in Betrieb genommen.
10./11. September: Erster Fliegerangriff auf Völklingen und die Hütte. Die Bomben wurden, ohne Schaden anzurichten, abgeworfen; sie fielen auf unbebautes Gelände der Hütte und Wehrden.
10. November: Fliegerangriff auf die Hütte. Einige Bomben fielen in die Saarstraße, es entstand geringer Schaden an den Häusern. Mäßi­ger Sachschaden entstand auf der Hütte. Ein Hüttenangehöriger fand den Tod, einer wurde verletzt. Bei diesem Angriff trat die auf dem Wehrdener Berg stationierte Fliegerabwehrbatterie zum ersten Male in Tätigkeit.
11. November: Fliegerangriff auf die Hütte. Zum ersten Male ertön­ten in Völklingen die Feuersirenen. Getroffen wurde die Kesselanla­ge der Benzolfabrik und das große Wasserbassin am Hauptbüro. Die Eisenbahnwerkstätte wurde völlig zerstört. Einige Häuser in der Bismarckstraße und ein Beamtenhaus in der Saarstraße in Wehrden wurden stark beschädigt.

Betriebsleitung und Soldaten im Jahr 1916

Frauen beim Biegen im Jahr 1917

1917

Ein 500 kg Dampfhammer wurde im Hammerwerk aufge­stellt.
Dampfhydraulische Lochpresse wurde im Hammerwerk aufge­stellt.
Die Hütte beschäftigte 7.317 Mitarbeiter, davon 6.616 Arbei­ter und 701 Angestellte.
Auf der Thomasmühle wurde neben der Dampfmaschine ein Elek­tromotor mit 950 PS aufgestellt.
Im Thomasstahlwerk wurde ein neuer Mangan-Aufwärmofen erstellt.
Wurde erstmals Sauerstoff und Luft auf der Hütte hergestellt.
16. März: Die Fliegerangriffe mit Bombenabwurf auf die Hütte richteten größere Schäden an. Es wurden völlig zerstört: Die alte Kondensation und Benzolabsorption, der Teerölbehälter mit 120 Tonnen geriet in Brand und wurde völlig zerstört. Andere Schäden von leichter Art entstanden auf der Drahtstraße, dem Stabeisenma­gazin und auf der Koksanlage.

24. April: Hochofen 3 (früher 1) angeblasen.
12. Mai: Wasserturm mit 3000 m³ in Auftrag gegeben.
22. Mai: Röchling-Rodenhauser-El. Ofen II (8 t) in Betrieb genom­men. Nach dem Krieg außer Betrieb.
22./23. Mai: Bei einem Fliegerangriff auf die Hütte fielen Bomben, bei denen drei Hüttenangehörige tödlich verletzt wurden: Antonie Buße aus Völklingen, Klara Schröder aus Reisweiler und Wilhelm Erbel aus Heusweiler. Sie waren gerade auf dem Weg zum Flieger­unterstand. Auf dem Werk entstand nur geringer Sachschaden. Der 5. Winderhitzer wurde erbaut und in Betrieb genommen.
Hermann Röchling wurde zum Kommerzienrat ernannt.
20. Dezember: Inbetriebnahme des Wasserhochbehälters (3.000 m³) an der Straße nach Wehrden. Der Wasserhochbehälter wurde von der Firma Wayss & Freytag erbaut. Wen der Kopf am Wasserbehäl­ter darstellen soll, ist nicht bekannt.
Im Thomasstahlwerk wurden 3 Becherwerke und ein Steinbrecher in der Dolomithalle aufgestellt.
Die Hütte beschäftigte 8.357 Mitarbeiter, davon 7.539 Arbeiter und 818 Angestellte.
Nach einer Statistik der Röchling´schen Eisen-und Stahlwerke aus dem Jahre 1918 wurde im Krieg 328 Mal Fliegeralarm gegeben und 236 Bomben auf die Hüttenanlage, die Orte Völklingen und Wehrden abgeworfen.

1919

Große Dreherei mit 350 Maschinen stillgelegt. 250 Maschinen wur­den an andere Betriebe abgegeben oder verkauft.
Presswerk für Stahlhelme aus Röchlingstahl wurde stillgelegt.
1. April: Einführung der allgemeinen 8-Stunden-Schicht.

1920

Röchling-Buderus-Werke wur­den in Wetzlar gründet.
Juni: Eine Federnfabrik zur Herstellung von Blattfedern wurde eingerichtet.
16. Juli: im Martinwerk wurde die Produktion nach dem Streik wieder aufgenommen.

1921

3. September bis 4. Oktober: wurde das Werk wegen Lohnreduzie­rung stillgelegt.
In der Federnfabrik wurden die Presswasseranlage, das Anspitz­walzwerk, der Endanwärmeofen, Lochstange, Prüfwerk, und Bohr­maschinen aufgestellt.

1922

Der Hochlauf der Walzenstraße 6 wurde verlängert, danach Wal­zenlänge von 70 Meter auf 105 Meter möglich.
Die Straße 9 wurde umgebaut, sie erhielt einen elektrischen Antrieb.
Der 3.000 kg Dampfhammer wurde in das neue Presswerk verlegt.
In der Schmiedestahlrevision wurde eine neue Streckbank aufge­stellt.

Hochofen 2
10.06 1922  Hochofen 2 angeblasen, bis 31.12.1929 in Betrieb.
01.01. 1930  Hochofen 2 angeblasen, bis 06.11.1932 in Betrieb.
10.08.1933  Hochofen 2 Reparatur beendet, fertig in Reserve.
05.05 1935  Hochofen 2 angeblasen (erster neuer Hochofen im  Saarland nach der Rückgliederung).
27.08.1939  Hochofen 2 fuhr gedämpft.

Hochofen 6
19.03.1922  Hochofen 6 (alt) angeblasen, bis 24.08.1923 in Betrieb.
10.12.1924  Hochofen 6 (alt) angeblasen, bis 08.03.1925 in Betrieb.
21.01.1916  Hochofen 6 (neu) angeblasen, bis 06.02.1923 in Betrieb.
Hochofen 6 (neu) angeblasen, bis 31.12.1929 in Betrieb.
Hochofen 6 (neu) angeblasen, bis 17.09.1933 in Betrieb.

Hochofen 4
14.01.1922  Hochofen 4 angeblasen, bis 16.09.1929 in Betrieb.
29.11.1929  Hochofen 4 angeblasen, bis 31.12.1930 in Betrieb.
1934  Hochofen 4 arbeitete nur periodisch bis 09.04.1935, dann in Reparatur.
01.07.1935  Hochofen 4 angeblasen, bis 09.10.1935 in Betrieb.
09.10.1935  Hochofen 4 ausgebrochen, Messhaus ausgebrannt.
30.11.1935  Hochofen 4 fuhr gedämpft bis 02.01.1936.
08.01.1937  Hochofen 4 wegen Betriebseinschränkung stillgesetzt, bis 29.03.1937
26.12.1937  Hochofen 4 Doggererzversuche kamen zum Abschluss.
22.12.1938  Hochofen-Schacht abgerissen und neu ausgeführt, bis 11.01.1939 in Reparatur.
27.08.1939  Hochofen 4 fuhr gedämpft.

Hochofen 1
17.09.1923  Hochofen 1 (früher 3) angeblasen, bis 31.12.1929 in Betrieb.
01.01.1930  Hochofen 1 (früher 3) angeblasen, bis 06.11.1933 in Betrieb.
09.08.1933  Hochofen 1 angeblasen, bis 19.06.1937 in Betrieb.
20.06.1937  Hochofen 1 Schacht erneuert, bis 25.07.1937 in Betrieb.
03.09.1939  Hochofen 1 stillgelegt bis 07.12.1939.
08.12.1939  Hochofen 1 angeblasen (1. bis 20.11.1940 in Reparatur).

1923

In der Edelstahl-Bearbeitungswerkstatt (EBW) wurden die alten Granatendrehbänke zum Abdrehen von Rohblöcken umgearbeitet.
Die Kalibrierung der Walzenstraße 6 wurde von Trio-auf Duowal­zung umgestellt.

1924

Sämtliche Profile wurden ohne Zwischenerwärmung durchgewalzt.
Streik und Stilllegung der Röchling’schen Eisen-und Stahlwerke wegen Schwierigkeiten durch die Franzosen (Kohlepreiserhöhung) vom 15. September bis 3. November.
16. September: wurde eine Gemeinderatssitzung unter dem Vorsit­zenden Bürgermeister Karl Janssen einberufen. Es wurde beraten über die Auswirkungen der Stilllegung auf die Belegschaft und deren Familien.

1925

Die kombinierte Stab-und Bandstraße wurde umgebaut.
Im Hammerwerk wurden die Hämmer und Pressen auf Druckluft umgestellt.

1926

Der 6 Tonnen-Elektroofen wurde in Betrieb genommen.
September: Zur Errichtung einer Zementfabrik wurde der 1. Spa­tenstisch vorgenommen.

Hochofen 5
16.11.1926  Hochofen 5 angeblasen, bis 16.01.1928 in Betrieb.
15.01.1928  Hochofen 5 Explosion, bei der 13 Hüttenleute zu Tode kamen.
01.01.1930  Hochofen 5 angeblasen, bis 31.12.1930 in Betrieb.
22.12.1937  Hochofen 5 wegen Betriebseinschränkung stillgesetzt.
01.09.1939  Hochofen 5 fuhr gedämpft, vom 22.11. bis 13.12.1939 in Reparatur.
14.12.1939  Hochofen 5 wieder in Betrieb, vom 22.11.1940 bis 02.12.1940 in Reparatur.

1927

8. Juli: Zementmühle wurde in Betrieb genommen und ab 1. August erfolgte der laufende Versand von Röchling Zement.
Alle Öfen im Hammerwerk wurden auf Mischgasbeheizung umgestellt.
In der Zementfabrik wurde ein neues Zementsilo errichtet.

Hochofen 3
05.01.1927 Hochofen 3 angeblasen, bis 27.12.1928 in Betrieb.
18.04.1929 Hochofen 3 angeblasen, bis 30.11.1929 in Betrieb.
18.04.1933 Hochofen 3 angeblasen, bis 03.07.1935 in Betrieb.
1937 Hochofen 3 Doggererzversuche kamen zum Abschluss.
19.03.1938 Hochofen 3 ausgebrochen.
12.03.1939 Hochofen 3 angeblasen (bis 17.04.1939 in Reparatur).
28.08.1939 Hochofen 3 fuhr gedämpft.

1928

15. Januar: Durch eine Explosion am Hochofen 5 wurden 13 Hoch­ofenmänner getötet und 6 schwerverletzt.
Die ersten Pflastersteine aus flüssiger Hochofenschlacke von 10 cm3 wurden hergestellt.
In der Federnfabrik wurden die Blätterbiegemaschine und der Anwärmofen in Betrieb genommen.

1929

Die Pflastersteinfabrikation von 10 cm³ wurde aufgenommen.
In der Blockputzerei wurden 2 Blockdrehbänke aufgestellt.
Elektroofen 1,5 Tonnen wurde in Betrieb genommen.