Die Völklinger Hütte von 1950 bis 1974

///Die Völklinger Hütte von 1950 bis 1974
Die Völklinger Hütte von 1950 bis 19742018-01-04T15:51:59+00:00

Zeittafel zu wichtigen technischen Ereignissen der Völklinger Hütte 1881-1974

1950

Schmiedemanipulator für den 2.500 kg-Hammer aufgestellt.
Überbrückung der Wehrdener Straße am Torhaus 1.
Entscheidung für den Bau der Torstahlfertigung getroffen.
30. November: Genehmigung zur Errichtung einer Speicheranlage für Thomasmehl.

1951

Neuer Elektro-Ofen in Betrieb genommen.
21. Juli: Inbetriebnahme des Hochfrequenzofens in der Stahlguss­gießerei.
Neue Selbstwähltelefonanlage in Betrieb genommen.
September: Drahtverwindungsanlage in Betrieb genommen.
November: Carbolsäuredestillation der Kohlenwertstoffbetriebe in Betrieb genommen.
Dezember: Neubau-Lager »Lehoc« am Torhaus 1 ausgebrannt.

1952

Betriebsgebäude der Kaltprofilierung erbaut.
Kaltprofilierung eingerichtet.
Schmiedemanipulator (4 t) aufgestellt.
Verlängerung der Edelstahl-Bearbeitungswerkstatt.
27. Mai: Genehmigung zur Gewinnung von Anthracen und Naph­thalin in den Kohlenwertstoffbetrieben erteilt.
Neue Torstahlfertigung in Betrieb genommen.
Ringbindeanlage im Edelstahlwalzwerk (nach Ludwig-TB) gebaut.
Rollgänge vor der Walzenstraße 5 geändert.
Walzenstraße 6 erhielt eine neue Richtmaschine.
Teerbehälter der Kohlenwertstoffbetriebe mit 3.000 m³ Fassungs­vermögen aufgestellt.
Neue Erzbrechanlage errichtet.
Oktober: Alte Maschinen der Kaltprofilierung wurden durch zwei neuzeitliche Rohrwalzen ergänzt. Zwei neue Maschinen (von Lud­wig -TB entwickelt) und von Betrieb 34/35 hergestellt.
5. November: Genehmigung zum Neubau eines Zentralmagazins am Torhaus 1 erteilt.
Hochofen 5 modernisiert.

1953

Schmiedemanipulator für den 3.000 kg-Hammer und für die 1.500 t-Presse aufgestellt.
Krananlage für die Kaltprofilie­rung errichtet.
Vorbereitung zum Bau des neuen Walzwerkes der Völklinger Hütte im Nauweiler Gewann (Begradigung des Saarbogens, Verle­gung der Eisenbahnstrecke Völklingen-Trier, Errichtung einer Kai­mauer und Schiffsverladestelle, Inbetriebnahme am 1. Juni 1957).
18. Juli: Genehmigung für den Kokstransportkanalbau erteilt.
Bau einer Anlage zur Gewinnung von Schwerbenzol.
Bau einer Anlage zur Gewinnung von Schwefelsäuren.
Bau einer Anlage zur Rückgewinnung von Säuren für die Benzol­fabrik.
Lager »Lehoc« am Torhaus 1 eingerichtet.
Anthrazitgewinnungsanlage der Kohlenwertstoffbetriebe in Betrieb genommen.
Kalk-Versuchsofen (Dr. Heiligenstaedt), Querstromschachtofen errichtet und in Betrieb genommen.

1954

27. Januar: Genehmigung zum Bau des Cowper-Messhauses erteilt.
Januar: Vorrichtung zur maschi­nellen Entladung der Kohlen­wagen errichtet.
20. April: Hochofen 2 angeblasen.
4. Juni: Instandsetzung und Erweiterung der Grafitstabofenhalle in der Graugussgießerei. Die Seilbahn zur der »Derler Kipp« (erbaut am 10. 7. 1902) wurde nach 57 Jahren stillgelegt.

1956

Erweiterung der Waggonwerkstatt.
5. Juni: Konverter 5 in Betrieb gesetzt.
20. Juli: Genehmi­gung zur Errichtung einer neuen Fabrika­tionshalle der Saardrahtwerke.
9. August: Hochofen 1 angeblasen.
14. November: Vereinbarung über die Aufhebung der Sequester­verwaltung in Paris unterzeichnet.
27. November: Die Aufhebung wurde der Familie Röchling abends mitgeteilt.
28. November: Aufhebung der Sequesterverwaltung und Wieder­inbesitznahme der Röchlingwerke durch Ernst Röchling und Albert Maier. Der Sequesterverwalter, Georges Thédrel, übergab die Geschäftsführung der Röchling’schen Eisen-und Stahlwerke an die Familie und Eigentümer.
1. Dezember: Erfolgte die Eintragung im Handelsregister Völklin­gen.

1957

Nach Neuzustellung vom 26.1.57 -16.2.62 war der Hochofen 5 in Betrieb. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 5 lag in dieser Zeit bei 919.483 Tonnen.
Ab Januar wurden auf der Walzenstraße Konti A und B Probewal­zungen durchgeführt und am 1. Juni erfolgte die Inbetriebnahme.
Am 26. und 27. Januar weilte der Bundespräsident Prof. Dr. Theo­dor Heuss in Völklingen. Er wurde von Dr. Ernst Röchling und Bürgermeister Otto Hemmer in Völklingen empfangen. Dr. Ernst Röchling überreichte Theodor Heuss eine auf der Hütte gegossene Statue.
1. Juli: Die Genehmigung zum Neubau des Konverters 6 wurde erteilt.

1958

9. Mai: Genehmigung zum Bau von Personen-und Lastaufzügen im Kohlenturm der Batterie 7 erteilt.
Koksbatterie 7 wurde im Januar zum ersten Mal angefahren und im März abgerissen.
Hochofen 4 nach dem Neubau von 6,5 m Gestell Ø in Betrieb vom
16.7.58 -15.3.63.: Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 4 lag in dieser Zeit bei 1.041.303 Tonnen.

1959

Nach Neuzustellung vom 16.2.59 -6.4.66 war der Hochofen 6 in Betrieb. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 6 lag in dieser Zeit bei 1.293.886 Tonnen.
3. März: Wiederaufbau der Koksbatterie 7 mit Kamin zum Anhei­zen in Betrieb genommen. Am 28. April um 7 Uhr wurde die Anlage mit Kohlen besetzt, und am 29. April wurde der erste Koks gedrückt.

1960

Ab 1. Januar erfolgte die freiwillige bargeldlose Lohnzahlung für Lohnempfänger. Ende des Jahres waren es schon 4.000 bargeldlose Lohnempfänger. Es wurde bei dieser Gelegenheit darauf hingewie­sen, dass die Wahl der Banken und Sparkassen freigestellt ist.
Hochofen 3 nach dem Neubau von 6,5 m Gestell Ø in Betrieb vom 16.1.60 -29.11.63. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 3 lag in dieser Zeit bei 818.527 Tonnen.
Die Feuerwehr der Röchling`schen Eisen-und Stahlwerke wurde 60 Jahre. Aus diesem Anlass fand eine Stützpunktübung der Stadt­feuerwehr und der Hüttenfeuerwehr statt.
24. Februar: Die Genehmigung zum Neubau einer Ammoniakfab­rik wurde erteilt.
26. Februar: Die Genehmigung zum Neubau einer Schwefelsäure­anlage wurde erteilt.
4. März: Die Genehmigung zum Neubau einer Naphthalinaufbe­reitungsanlage der Teerdestillation wurde erteilt.
10. März: Die Genehmigung zum Neubau einer Halle für die Pfannenzustellung und Kokillenreparatur wurde erteilt.
9. April: weilte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, zu einer längeren Besichtigung im Werk.

1961

28. März: trat das Schiff »Louis« seine letzte Fahrt von Auersmacher nach Völklingen an.
Aufweitung der hütteneigenen Straßen-Unterführung am Bahn­hof Völklingen.
15. Juni: nach erfolgreichen Probewalzungen erfolgte die Inbetrieb­nahme der Mitteleisenstraße Konti C und D.
7. August: feierte die Firma Röchling ihren 80. Geburtstag. Am 7. August 1881 kaufte Carl Röchling die Völklinger Hütte ohne Erz­konzessionen von den Gebr. Haldy.
Neubau der Tankstelle »Aral« an der Siemensstraße im Schulzen­feld auf dem Gelände der ehemaligen stillgelegten Anlage der »Derler Kipp«.
November: wurde die Phenosolvan-Anlage zur Entfernung der Phenole aus den Abwassern der Kokerei angefahren.

1962

Wurde ein neues Verwaltungs­gebäude erbaut. Zwei einheimi­sche Baufirmen erstellten in 100 Tagen den Rohbau, sodass am
19. April Richtfest gefeiert wur­de. Im Januar 63 wurden die ersten Räume bezogen. Das Haus Rabanus mit der »Lido Bar« neben dem neuen Verwaltungsge­bäude wurde später abgerissen.
Anfang des Jahres wurde der 5.000. bargeldlose Lohnempfänger ermittelt. Er erhielt von der Geschäftsführung eine Prämie von 100, DM überreicht.
Hochofen 1 nach der Schachterneuerung vom 2.2.62 -3.2.70 in Betrieb. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 1 lag in dieser Zeit bei 1.464.966 Tonnen.
Nach Neuzustellung vom 6.4.62 -15.2.68 war der Hochofen 5 in Betrieb. Die Erzeugung Roheisen von Ofen 5 lag in dieser Zeit bei
894.431 Tonnen.
Das Kraftwerk Wehrden, 1913 als Kraftwerk III der Hütte erbaut, wurde modernisiert und erhielt einen 100 MW Block.

1963

6. März: wurde die Genehmigung zum Abbruch des Kalkofens einschließlich Nebengebäude und Schornstein des Kalk­werkes Kleinblittersdorf erteilt.
Sprengung des 75 m hohen Kamins am Kalkwerk Kleinblittersdorf am 21. März.
Nach Neuzustellung vom 6.5.63 -29.9.68 war der Hochofen 4 in Betrieb. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 4 lag in dieser Zeit bei 1.309.906 Tonnen.
11. Mai: war ein Großbrand im Anthrazenbau der Kohlenwertstoffbetriebe ausgebrochen. Berufsfeuerwehr der Hütte mit 200 Mann und die Feuerwehr der Stadt waren im Einsatz.
14. Dezember: erster Spatenstich für die neue Federnfabrik im Alten Brühl.

1964

Nach der Schachterneuerung am Hochofen 3 war der Ofen vom 23.1.64-24.4.69 in Betrieb. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 3 lag in dieser Zeit bei 1.312.790 Tonnen.
24. Januar: Dr. Ernst Röchling starb während einer Dienstreise nach Düsseldorf. Dr. Hermann Röchling, der Sohn von Karl-Theodor Röchling, übernahm die Geschäftsführung.
Im Alten Brühl wurde die neue Federnfabrik erbaut. Die Hausei­gentümer wurden angemessen entschädigt, einfache Mieter gingen leer aus.
April: wurde die Genehmigung zu Abbruch des Kalkwerks Über­herrn eingeholt.
Der Neubau der Kaltprofilierung in der ehemaligen Glasfabrik Fenne wurde begonnen.
17. April: wurde der 80 m hohe Ringofenkamin des Kalkwerks Überherrn gesprengt.
10 Jahre Haldenaufforstung der Röchling´schen Eisen-und Stahl­werke Völklingen. Am Tag des Baumes, am 10. Mai 1964, wurde Wilhelm Altpeter auf dem Haldengelände von Hostenbach für seine Bemühungen um die Haldenaufforstung von der Familie Röchling und dem Land geehrt.
1964-1966: Umbau, Erweiterung und vollständige Neugestaltung des Hammerwerks.

1965

1. Januar: Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter wurden nicht mehr in bar ausgezahlt, sondern auf Girokonten überwiesen.
Hochofen 2 nach der Neuzustellung vom 8.3.65 -15.10.74 in Betrieb.
Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 2 lag in dieser Zeit bei 1.342.197 Tonnen.
26. April: Genehmigung zum Neubau einer 110 KV-Schaltanlage beim Kaltwalzwerk. Die Genehmigung zu dieser Anlage wurde aus technischen Gründen nicht erteilt.
Anlässlich einer Reise durch das Saarland weilte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, im Juni zu einem kurzen Besuch in unserem Werk.
29. Juli: Verlegung und Stillegung von Schmiedehämmern im Hammerwerk.
12. August: wurde für den Füllgasverbrennungswagen der Batterie 1, 2, 4, 5 und 7 die Genehmigung erteilt.
31. August: letzte verfahrene Schicht im alten Betrieb der Kaltprofi­lierung im Nauweilerweg.
1. September: Neue Anlage der Kaltprofilierung wurde auf dem ehemaligen Gelände der Glashütte Fenne in Betrieb genommen.
8. Dezember: Genehmigung zum Einbau einer Doppellackieranla­ge in der Federnfabrik erteilt.

1966

Inbetriebnahme des neuen Hammerwerkes.
Auflösung der Elektroden-Pechfabrikation.
Wurde der 70 t Krupp Elektro-Ofen in Betrieb genommen. 1976 wurde er zum 100 t El. Ofen von der Firma Demag umgebaut.

1967

Hochofen 6 nach dem Neubau von 6,5 m Gestell Ø in Betrieb vom 24.1.67 -16.1.75. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 6 lag in dieser Zeit bei 2.140.000 Tonnen.
Wurde ein neue Schmiedepresse von 6.000 t in Betrieb genommen.
Stilllegung der Stahlgussgießerei.
26. April: wurde die Genehmigung zum Neubau der Tieföfen 9 und 10 erteilt.
26. April: wurde die Genehmigung zur Modernisierung der Draht­straße Konti B erteilt.
2. Juni: wurde die Genehmigung zum Abbruch des Turmofens mit Walzwerk im Kaltwalzwerk erteilt.
2. Juni: Abbruch der Hallen der Formerei I und II der Stahlguss­gießerei.
5. Juni: ist die kontinuierliche Teerdestillations-und Naphthalin­destillationsanlage abgebrochen worden.
5. Juli: Genehmigung zum Abbruch der Ferngasstation erteilt.
24. August: Genehmigung zum Einbau einer Halbzeugvorberei­tung an der Drahtstraße Konti B erteilt und eingebaut.
13. September: Die Genehmigung zur Modernisierung der Adjusta­gen wurde erteilt.
Die 1907 gegründete Milchküche in der Hofstattstraße wurde Ende des Jahres geschlossen. Die Abgabe der Milch erfolgte gegen ärztli­che Verordnung in trinkfertigen Portionen. Eine der ältesten Sozial­einrichtungen des Werkes und jedem Völklinger Bürger ein Begriff; sie hatte in den Jahrzehnten ihres Bestehens Tausenden von Kindern geholfen. Letzte Leiterin war Schwester Hildegard Kurtz.

1968

Mai: wurden die letzten Schlackensteine in der Schlackensteinfab­rik hergestellt.
Hochofen 5 nach dem Neubau von 7,0 m Gestell Ø in Betrieb vom 16.10.68 -14.6.76. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 5 lag in dieser Zeit bei 2.216.531 Tonnen.
Der Sauerstoffbetrieb wurde gemäß Rundschreiben 55/68 vom 1.10. aufgelöst.

1968-1969

Wurde die Schmalspurlokomotive »Molly« Nr.23 von der Hütte dem Werkskindergarten als Spielobjekt übergeben.

1969

Hochofen 3 nach dem Neubau von 7,0 m Gestell Ø in Betrieb vom 3.10.69 -3.10.79. Die Erzeu­gung von Roheisen von Ofen 3 lag in dieser Zeit bei 2.213.982 Tonnen.
Hochofen 4 nach dem Neubau von 7,0 m Gestell Ø in Betrieb vom 29.3.69 -4.9.76. Die Erzeu­gung von Roheisen von Ofen 4 lag in dieser Zeit bei 2.192.590 Tonnen.
7. August: waren der Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann und der Ministerpräsident des Saarlandes Dr. Franz Röder in der Stadt Völklingen und auf der Völklinger Hütte.

1970

Endhaltepunkt des schwersten Güterzuges der DB mit 2.800 Tonnen Schwedenerz war die Völklinger Hütte.
1. Januar: wurde die Feingießerei unter Dr. Weigt und Betriebsleiter Wösthoff in Betrieb genommen.
10./ 11. Mai: Hochwasser in Völklingen und auf der Hütte, Pegel­stand von 9,06 Meter. Es fielen 72 Liter Regen auf den m². Die Bauar­beiten zur Thomasstranggussanlage an der Unterführung nach Wehrden wurden sehr in Mitleidenschaft gezogen.
30. Mai: Auf einer Wahlkampf-Reise durch das Saarland wurde Bundeskanzler Willy Brandt von Dir. Osthof und von Vertretern der Stadt in Völklingen im Kasino der Hütte empfangen.
November: grundsätzliches Einverständnis zwischen den Werken Völklingen und Burbach, zu einem einheitlichen Unternehmen zu verschmelzen.

1971

5. Juni: wurde die Thomasstahl-Stranggussanlage am Torhaus 6 in Betrieb genommen.
Juli: beschäftigte die Völklinger Hütte 458 türkische Gastarbeiter.

1972

Wurde von der Hütte ein neuer Werkbahnhof von Nauweiler bis Bous mit einer 27 Meter langen Gleiswaage erbaut und eingeweiht.
Fand eine Befragung der Angestellten über die Einführung der Gleitzeit statt. 34 Prozent der Angestellten sprachen sich für die Gleitzeit aus, 66 Prozent der Befragten waren für die Beibehaltung der starren Arbeitszeit.
1. Juli: Die Röchlings nahmen Abschied von der Saar und der Völk­linger Hütte. Der Luxemburger »ARBED« Konzern übernahm das Völklinger Werk. Es entstand die »ARBED Saarstahl GmbH«.
3. November: besuchte der Bundeskanzler Willi Brandt die Völklin­ger Hütte.

1973

wurden in Völklingen zwei OBM-Konverter voll entstaubt.
7. August: wurde die Hochleistungsdrahtstraße der Stahlwerke Röchling-Burbach eingeweiht.
13. August: wurde die zehnmillionste Tonne Walzstahl im Nau­weiler Gewann auf der Feineisenstraße gewalzt.
Als erstes Werk im Saarland führte die Völklinger Hütte im Dezem­ber für 3.300 Angestellte die gleitende Arbeitszeit ein.

1974

Hochofen 1 nach dem Neubau von 7,3 m Gestell Ø in Betrieb vom 5.10.74 -bis zur Stillegung 26.12.84. Die Erzeugung von Roheisen von Ofen 1 lag in dieser Zeit bei 1.866.188 Tonnen.
Zum Jahresende werden in Völklingen alle OBM-Konverter staub­frei arbeiten.
31. Dezember: wurde in der Feingießerei der Hütte die letzte Schicht gefahren.