Die Entwicklung der Dampfeisenbahn

Die Entwicklung der Dampfeisenbahn2016-11-06T22:21:00+00:00

Fakten und Wissenswertes

Geislauterer Dampfwagen

James Watt
1736-1819

1764-69
Watt „erfand“ nicht die Dampfmaschine, er machte sie wirtschaftlich nutzbar. Sein Kondensator nebst Folgeerfindungen erhöhte den Wirkungsgrad der Maschine.

Richard Trevithick
1771-1833

1808
Seine Lokomotive „Catch me who can“, fuhr in London als Jahrmarktattraktion im Kreise, bis das Interesse nachließ.

John Blenkinsop
1783-1831

1811
Er war kein Techniker, dennoch gab er den Auftrag zwei Lokomotiven zu bauen. Er erhielt ein Patent auf den Antrieb mit Zahnrad und Zahnstange. „Seine“ Lokomotiven wurden das unmittelbare Vorbild der preußischen Dampfwagen.

William Hedley
und
Timothy Hackworth

1813
Die Konstrukteure verlegten Gleise mit neuartigen Plattenschienen. Ihre Lokomotive, die „Puffing Billy“ fuhr erstmals ohne Zahnstange mit Adhäsionsantrieb, sie ist bis heute erhalten.

George Stephenson
1781-1848

1814
Die erste von George Stevenson gebaute Lok „Mylord“ später „Blücher“, glich der Lokomotive von Blenkinsop, kam aber ohne Zahnräder aus.

Johann Friederich Krigar

1815-1817
Die ersten in Deutschland gebauten Lokomotiven der Königlichen Eisengießerei Berlin entstanden nach ausführlichem Studium britischer Vorbilder. Aufgrund von Konstruktionsfehlern und Fertigungsmängeln war den Maschinen kein Erfolg beschieden.

1819-1821
Erfolglose Versuchsfahrten des zweiten Berliner Dampfwagens in Geislautern.

1835
Erste „deutsche“ Dampfeisenbahn (Lokomotive „Adler“ mit britischer Technik) fuhr von Nürnberg nach Fürth.

August Borsig
1804-1854

1844
Die Lokomotive „Beuth“, mit der Werksnummer 24, gilt neben der „Saxonia“ als erste eigenständig in Deutschland entwickelte Maschine.